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Plakettenverordnung

Aufgrund der regelmäßigen Überschreitungen der EU-Luftqualitätsgrenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid wurden in immer mehr deutschen Städten Umweltzonen eingerichtet.

Was bedeutet das für dich als Autofahrer?

Umweltzonen sind bestimmte Verkehrsflächen in Städten und Gemeinden, für die wegen hoher Feinstaubbelastungen Verkehrsbeschränkungen gelten. Fahrzeuge, die sich in diesen Umweltzonen bewegen, müssen daher mit einer Plakette gekennzeichnet sein, die das Kraftfahrzeug der jeweiligen Schadstoffklasse zuordnet. Als optisches Symbol und als Kennzeichnung der Emissionsstärke dient eine kreisförmige Plakette, die von innen an der Frontscheibe befestigt wird. Je nach Kfz-Schadstoffklasse sind die Aufkleber farbig (rot, gelb oder grün) hinterlegt, wobei grün die bestmögliche Plakette darstellt. Nur Fahrzeuge mit der entsprechend ausreichenden Plakette dürfen in die Umweltzonen einfahren. Bei fehlender Plakette können Bußgelder und Strafpunkte in der Flensburger Kartei fällig werden.

Bei Urlaubsplanungen oder Städtereisen solltest du dich daher immer im Voraus informieren, ob es in der Gegend Umweltzonen gibt und ob dein Fahrzeug den vorgegebenen Bedingungen entspricht. 

Ausführliche Informationen über Schadstoffgruppen, Ausgabestellen für Plaketten, Ausnahmen und Bußgelder sowie einen Überblick über die Zuordnung von Fahrzeugen zu den Schadstoffgruppen findet man beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.


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